Editorial: Es rührt sich was.

Liebe Parteifreunde,

Wir sind noch mitten in der Urlaubszeit und trotzdem sind viele Parteifreunde vor Ort sehr aktiv. In den Orts- und Kreisverbänden laufen viele Sommeraktivitäten und es werden schon fleißig Listen aufgestellt. Auch die ersten Bürgermeister- und Landratskandidaten und auch -kandidatinnen sind nominiert. Die FDP München hat schon eine sehr schlagkräftige Stadtratsliste aufgestellt und einen OB-Kandidaten nominiert.

Es rührt sich was.

Die Bezirksgeschäftsstelle leistet dabei viel Unterstützungsarbeit. Vielen Dank dafür liebe Julia!
Und vielen Dank an meine Stellvertreterin und KV-Betreuerin Britta Hundesrügge für die vielen Sommerstammtische des Bezirksverbandes! Das ist eine gute Sache und war eine gute Idee!

Bald findet wieder der (nun schon fast traditionelle) Wandertag der FDP Oberbayern statt. Mehr Infos auch hier im Newsletter. Und es steht ein politischer Parteitag (Bezirksparteitag am 12.10. in Taufkirchen) und ein Wahlparteitag (Landesparteitag im November) bevor.

Diese Aktivitäten und auch die VIELEN Veranstaltungen unserer KVs und MdLs und MdBs stehen aber jetzt schon im Licht der Kommunalwahl. Als Bezirksvorsitzender kann ich nicht kneifen und mein Ortsverband hat mich zum Bürgermeisterkandidaten nominiert gegen einen extrem starken Bürgermeister. Zu verlieren habe ich nichts – trotz vieler Gegenkandidaten und einer ungünstigen Ausgangslage. Aber viel zu gewinnen – bei uns im Ort zum Beispiel ist alleine die Tatsache und die Botschaft wichtig dass die FDP wieder da ist und mitgestalten will. Wir hoffen auf ein oder zwei Sitze im Gemeinderat und dazu hilft die BM-Kandidatur und auch eine starke Liste.

Ich hoffe und wünsche mir, dass viele viele Parteifreunde sich mutig aufstellen lassen auf den Listen im ganzen Bezirk und dass wir bei der Kommunalwahl einmal über die üblichen 2-3 Prozent im Schnitt kommen!!! Eine kommunale Basis ist nicht nur strategisch wichtig wie immer betont wird. Eine kommunale Basis ist das Herzstück einer Demokratie! Mitgestaltung fängt in der Kommune an. Bitte sprechen Sie Freunde und Bekannte an sich bei Ihnen vor Ort oder woanders in Bayern zur Verfügung zu stellen als Kandidat!

Aber ich will Ihnen heute noch ein paar andere Gedanken auf den Weg mitgeben. Ich habe mir dieses Jahr einen laaangen Urlaub gegönnt und war am Nordkap. Auf den 9900 Kilometern unserer Reise hatten wir vielleicht ca. 200 km keinen Empfang und davon waren gefühlt die Hälfte in Bayern! Warum schaffen es andere Länder besser als wir konsequent fortschrittlich zu denken? Das betrifft nicht nur die digitale Infrastruktur, sondern auch Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Mikromobiltät, Klimaschutz und vieles mehr. In vielen Dingen kann man von Schweden lernen zum Beispiel. In manchen nicht. Was mir am stärksten aufgefallen ist, war die Tatsache, dass ich drei Woche keine Münze und keinen Schein benutzt habe. Und ich habe es nicht vermisst.

Martin Hagen hat erst kürzlich Herrn Aiwanger als „Wohlstandsrisiko“ bezeichnet. Ich denke die ganze Staatsregierung ist ähnlich wie die Bundesregierung eine „Fortschrittsbremse“. Ich erlebe in meinem Job als Chief Digital Officer täglich was Disruption bedeutet und wie alte Geschäftsmodelle nicht mehr funktionieren und neue entstehen. Wir brauchen da auch die Politik die die nötige Infrastruktur bereitstellt, fordert und fördert, von der Startbahn über 5G bis zu den Stromtrassen. Und wir brauchen mehr Gründermentalität und weniger Wachstumsfeindlichkeit. Und auch innerhalb der FDP brauchen wir „Fortschritt first – Besitzstand second“.

Ich freu mich auf den Herbst und den kommunalen Winter

Ihr

Axel Schmidt


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