Editorial: Wie mitmachen in der Mitmach-Partei?

Liebe Parteifreunde,

wir freuen uns alle, dass wir Ihnen allen nach einer kleinen kreativen Pause wieder unseren Newsletter anbieten können. Bitte beteiligen Sie sich an diesem Medium, nicht nur durch passives konsumieren (was uns freut), sondern auch durch aktive Beiträge aus den Kreisverbänden und Ortsverbänden. Es gibt noch soviel wo wir alle voneinander lernen können!

Seit der Neuwahl des Bezirksvorstandes ist sehr, sehr viel passiert. Wir haben uns weiter steigern können in der Mitgliederzahl. Von 3.000 auf nun fast 3.100. Damit tragen wir als Bezirk sehr stark zum Wachstum der bayerischen FDP bei, die nun bei 6.750 Mitgliedern liegt – und damit einen neuen Rekordstand hat. Danke!

Zudem haben wir eine „Neue“ in der Geschäftsstelle. Julia Stopfinger hat sich jetzt schon den Respekt vieler Parteifreunde verdient und wir freuen uns, dass sie sich so schnell eingearbeitet hat!

Der Bezirksverband hatte in den letzten Wochen auch mehrere Veranstaltungen organisieren können, u.a. zum Thema „Powerhouse Oberbayern“ mit MdB Stattelberger und auch eine Diskussion zum Thema Frauen in der FDP als Vorbereitung auf den Landesparteitag. Dieser Parteitag in Erlangen war ein Meilenstein in der Geschichte der bayerischen FDP. Wir konnten mit dem Leitantrag „Umweltschutz ist Bürgerrecht“ und mit dem „Frauen“-Antrag „Chancen durch Vielfalt“ nicht nur unser Profil schärfen und ein besseres Bild der FDP nach außen vermitteln. Ich denke wir haben nun vor allem einen Anlass, unsere innerparteiliche Zusammenarbeit zu reformieren, weiter zu verbessern und zu modernisieren. Die FDP ist eine Mitmach-Partei und das natürlich nicht nur für Frauen.

Besonders freut mich aber die erfolgte Gründung der Liberalen Frauen Oberbayern und die Gründung der Liberalen Senioren Oberbayern. Das sind nicht nur „Vorfeld-Organisationen“. Gemeinsam mit den Julis, der VLK und der VLM sind solche gemeinsamen Plattformen die Basis für eine bessere Vernetzung von liberal denkenden Menschen innerhalb und außerhalb der FDP.

Neben diesen Organisationen bilden auch unsere Bezirksforen für Sachpolitik eine tolle Basis sich programmatisch in die Partei einzubringen. Dort erarbeitete Positionen finden ihren Weg in die Landesfachausschüsse, Bundesfachausschüsse, auf Bezirksparteitag und bilden die Basis einer modernen Programmpartei.

Eine weitere Basis dazu bilden die Kreisverbände in den Regionen Oberbayerns. Unser Bezirksverband ist fast fünfmal so groß wie andere Bezirksverbände. Deshalb wollen wir auf der Basis von fünf Regionen:

  • Süd-Ost um Rosenheim/Mühldorf,
  • Nord um Ingolstadt,
  • Oberland
  • Umland-West
  • Umland-Ost

eine noch bessere Vernetzung katalysieren. Das ist nichts „von oben“, sondern nur der Versuch unsere MdLs, MdBs effizient einzusetzen, Veranstaltungen zu synchronisieren und vor allem gemeinsam unsere Neumitglieder besser an Bord zu bringen, u.a. durch Neumitgliederseminare.

So und zum Abschluss noch etwas Politisches: ich persönlich halte die jüngsten Äußerungen des Bundesvorsitzenden zum Thema „Profis“ für höchst unglücklich. Da stehe ich ja nicht alleine. Auf der anderen Seite lehne ich Schule schwänzen genauso ab. Es ist immer eine Frage, wie wir uns verkaufen. Und da bin ich froh, dass der Landesparteitag mit unserer Mitwirkung das Umweltprofil sogar in der Antragsberatung nochmal stark verschärft und klargestellt hat, dass wir nicht einfach nur an alten Technologien wie dem Diesel festhalten. Im Gegenteil. Die FDP ist mehr als technologieoffen – und was den Diesel betrifft, brauchen wir eine Autoindustrie, die sich ihrer Verantwortung endlich stellt.

Was mich aber freut ist, dass die Auto-Industrie weiter denkt. Sie investiert 40 Milliarden Euro in neue Antriebsformen, und vor allem auch bei BMW und Daimler über eine Milliarde in die Vernetzung von Konzepten wie Car-Sharing, Ride-Sharing, Elektrokleinfahrzeuge („Scooter“) und die Anbindung an den ÖPNV. Die Mobilität der Zukunft kommt. Und ich muss sagen – ich freu mich drauf.

Ihr

Axel Schmidt


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